Das große Finale beim Postbank Hackathon: And the winners are…

Zehn Monate lang haben Hacker, IT-Spezialisten, Start-ups, Studenten und Webdesigner bei der deutschlandweiten POST /bank Hackathon Roadshow ihr Können unter Beweis gestellt und an der Entwicklung innovativer Produkte für die digitale Zukunft der Postbank gearbeitet. Beim Grand Final in Bonn hat die Postbank nun die besten Hacker Deutschlands feierlich gewürdigt. Lesen Sie hier, wie das große Finale lief und mit welchen Ideen die Gewinner die Jury überzeugen konnten. 

Postbank wappnet sich für die Digitalisierung der Finanzbranche

Mit dem sogenannten Grand Final im BaseCamp von Bonn hat die POST /bank Hackathon Roadshow am 17. März einen würdigen Abschluss gefunden. Seit Sommer 2016 hatten sich Kreativköpfe auf insgesamt drei Hackathons und drei Meetups mit dem Thema Digitalisierung des Finanzwesens beschäftigt. Dazu programmierten und entwickelten sie innovative Produkte und Anwendungen. Alle Hacker widmeten sich der Leitfrage: „Wie sieht die digitale Zukunft der Postbank aus?“

Unter anderem waren daran Partner wie SAP, Microsoft, Deutsche Bahn, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und hack.institute beteiligt. Dabei entstanden eine ganze Reihe von zukunftsweisenden und kreativen Ideen, welche die Zukunft revolutionieren könnten. Mit diesen Entwicklungen ist die Postbank nun für die Digitalisierung bestens gerüstet.

Rund 200 Hacker mit 60 Produktideen

Seit dem vergangenen Sommer – Start der POST /bank Hackathon Roadshow 2016 war im Juni in Köln – hat das Innovationsmanagement rund um Sven Siering (Head of Innovation Management & Payment Deutsche Postbank AG) einfallsreiche Softwareentwickler und Designer eingeladen. Auf bundesweiten Veranstaltungen (Hackathons und Meetups) – unter anderem in München, Hamburg, Stuttgart und Berlin – hatten diese dann die Gelegenheit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und digitale Trends zu entwickeln. Und das hat sich mehr als gelohnt.

Rund 200 Teilnehmer ließen knapp 60 Produkte entstehen, die das Handling mit Finanzen für Bankkunden auf unterschiedlichste Art und Weise verändern könnten und im Idealfall deutlich verbessern. Ob mitdenkende Girokonten, Bezahlsysteme per Gesichtserkennung oder das Geldabheben mithilfe des eigenen Smartphones – dem Ideenreichtum waren keine Grenzen gesetzt. Insgesamt schafften es 13 spannende Projekte ins Grand Final in Bonn, wo die Teilnehmer den Sieg in einem feierlichen Rahmen unter sich ausmachen sollten. Den Gewinnern winkte die Aussicht auf einen Produktlaunch am Markt.

Diese Geistesblitze überzeugten die Jury

Zum Auftakt des Grand Finals hielten Philip Laucks (Chief Digital Officer Deutsche Postbank AG) zum Thema „Digitale Transformation“ und Digitalpionier Karl-Heinz Land über den „Digitalen Darwinismus“ exzellente Vorträge, bevor die Gäste im Laufe des Abends die einzelnen Produktpitches aller Finalteilnehmer präsentiert bekamen. Bei der Awardverleihung, dem Höhepunkt des Grand Finals, verkündete die Postbank schließlich die besten Hacker Deutschlands. Und diese Teams zählen zu den Gewinnern des Postbank Hackathon 2017: 

Das Team „Schmutziges Wiesel“ setzte sich im Community-Voting mit dem PIN-Pad für das Smartphone durch. Die Idee dahinter: Das Anfassen schmutziger Tasten an Geldautomaten gehört der Vergangenheit an. Stattdessen gibt es ein personalisiertes Tastenfeld auf dem Handy. Dies macht das Abheben von Bargeld nicht nur hygienischer und leichter, sondern auch sicherer.Das Siegerprojekt mit dem Teamnamen „Trust.me“ entwickelte beim Postbank Hackathon ein Produkt, das die Identifizierung des Anwenders mithilfe cleverer Features bequem und zuverlässig anhand des mobilen Endgeräts ermöglicht. Mit der Analyse von Bewegungen hebt „Trust.me“ die Authentifizierung von Nutzern auf ein neues Level. 

Ein weiterer Gewinner ist „PayHero“. Dieses Team entwickelte eine App, mit der man per Kamera Texte, Gesichter und vieles mehr einscannen kann, um damit automatisch Zahlungen auszulösen. Bereits jetzt haben die Jungs eine große Zahl an Funktionen implementiert und die Möglichkeiten sind vielfältig.

Last, but not least das Team „ANNA“, das eine persönliche Finanzassistentin (namens Anna) entwickelt hat. Anna hilft Kunden dabei, ihr Finanzleben in den Griff zu bekommen. Dafür analysiert sie das Konto sowie Transaktionen und schlägt dem Nutzer daraufhin passende Spartipps und Angebote vor.

Ideenlabor unterstützt Siegerteams

Allen Gewinnern gratulieren wir recht herzlich. Abgerundet wurde das Grand Final in Bonn mit einem musikalischen Highlight. Die Band Jupiter Jones gab zu Ehren der POST /bank Hackathon Roadshow ein Konzert und heizte den rund 150 Teilnehmern der Veranstaltung so richtig ein.

In Zukunft wird das Team des Innovationsmanagements um Sven Siering gemeinsam mit den Gewinnern die Ideen ausarbeiten und den Siegerteams mit ihrem Know-how zur Seite stehen. Ziel ist es, die Entwicklungen mit der Community des Ideenlabors marktfähig zu machen und damit man das Produktangebot der Deutschen Postbank zu ergänzen könnte.

Warum der Begriff POST /bank Hackathon?

„POST /bank“ ist ein Befehl aus dem HTTP-Sprachraum: Er beschreibt, dass die HTTP-Methode POST – ein zentraler Begriff der modernen Serverkommunikation – ausgeführt werden soll auf der Ressource /bank, was als Teil eines vollständigen URLs zu verstehen ist. Der Name ist also ein ausführbarer HTTP-Befehl mit der Aussage: »Liebe /bank, bitte nimm meine Informationen auf und erschaffe damit etwas Neues.«