Tipp der Woche

Entspannt verreisen mit der richtigen Reisekasse

Das Taxi zum Hotel, ein Sandwich am Flughafen, das Trinkgeld für das Zimmermädchen – ganz ohne Bargeld geht's im Urlaub nicht. Mehr als 200 Euro in Landeswährung sollten es jedoch nicht sein. Denn Raub, Trickbetrug und Taschendiebstahl gehören leider an vielen touristischen Knotenpunkten zum Alltag.

Bargeld allein reicht für eine komfortable und sorgenfreie Reise ohnehin nicht aus. Mindestens eine Karte gehört mit in die Reisekasse, möglichst sogar mehrere. Denn wird die Bank- oder Kreditkarte gestohlen, beschädigt bzw. verloren, steht man mitten in der Urlaubszeit im Regen. Setzen Sie deshalb nie nur auf ein Pferd, sondern kombinieren Sie verschiedene Zahlungsmittel – doch bewahren Sie niemals alle gemeinsam in der Brieftasche auf.

Reisezahlungsmittel im Überblick

Bargeld

Vorweg: Verstecken Sie Ihr Bargeld nicht im Hotelzimmer. Diebe kennen die einschlägigen Verstecke. Geldscheine gehören deshalb in den Safe. Jedes Hotel sollte einen haben.

Über die Wechselkurse sollten Sie sich vorab informieren. Der Bundesverband Deutscher Banken bietet auf seiner Internetseite einen Währungsrechner und eine Umrechnungstabelle zum Ausdrucken an – auch als App.

An privaten Wechselstuben außerhalb der Euro-Zone ist Vorsicht geboten. Wer kennt das fremde Geld schon so gut, dass er eine Fälschung erkennen würde. In Hotels und in offiziellen Wechselstuben sind die Kurse zwar oft ungünstiger oder es wird eine Tauschgebühr verlangt. Dafür haben Sie mehr Sicherheit.

Noch besser, weil sicherer und günstiger, ist das Geldabheben am Automaten. Viele Kartenanbieter wie zum Beispiel VISA oder MasterCard, nennen die Standorte von Geldautomaten im Internet.

Restgeld geben Sie am besten vor der Rückreise am Urlaubsort aus. Der Rücktausch in Euro ist meist teuer. Banken an Flughäfen, Bahnhöfen oder Grenzübergängen tauschen nur zum Schalterkurs plus Umtauschgebühr. In einigen Ländern ist die Ausfuhr der Landeswährung sogar verboten.

Unser Tipp

Bei Verlust der Zahlkarten oder in Notfällen (z.B. Barzahlung beim Arzt) muss manchmal ganz schnell Bargeld her. Mit Hilfe des Postbank Partners Western Union ist die Bargeldübermittlung an mehr als 480.000 Auszahlungsstellen in 200 Urlaubsländer weltweit innerhalb von Minuten möglich. Lassen Sie das Geld einfach in Deutschland von einem Bekannten in einer Filiale der Postbank oder der Deutschen Post bar einzahlen und holen Sie es in einer Western Union-Auszahlungsstelle am Urlaubsort ab.

Postbank Card mit V PAY

Einkäufe bargeldlos bezahlen, am Geldautomaten Bargeld beziehen – was für Sie in Deutschland eine Selbstverständlichkeit ist, funktioniert auch im Ausland genauso einfach und sicher: V PAY steht bei mehr als 9,2 Millionen Händlern, an mehr als 370.000 Geldautomaten in der Europäischen Union und einigen anderen Ländern zur Verfügung. Reisen Sie in Länder, in denen V PAY nicht zur Verfügung steht (z. B. USA, Thailand, Ägypten), können Sie Ihre Karte dort aus Sicherheitsgründen nicht einsetzen – weder am Geldautomaten noch zum bargeldlosen Bezahlen. Eine Übersicht der Länder mit V PAY-Akzeptanz und der Geldautomaten, an denen Sie mit Ihrer Postbank Card mit V PAY Bargeld abheben können, finden Sie auf folgender Seite:

Unser Tipp

Zu Ihrer Sicherheit ist das Limit für Bargeldverfügungen im Ausland bei einer Postbank Card standardmäßig auf 1.500 Euro festgesetzt. Sie können es für einen Urlaub individuell erhöhen und danach wieder herunter setzen. Klicken Sie dazu im Online-Banking in der oberen Menüleiste auf "Einstellungen" und wählen Sie dann die Funktion "Kartenlimits". Der Verfügungsrahmen kann unterschiedlich für jede Postbank Card zum Konto festgelegt werden.

Postbank SparCard

Laut „Finanztest“ gilt die Postbank SparCard als das kostengünstigste Reisezahlungsmittel. Grund für den wiederholten Testsieg: Zehnmal pro Jahr können Postbankkunden mit der SparCard an allen VISA Plus-Automaten kostenlos Geld von ihrem verzinsten Sparkonto abheben, erst danach fallen Gebühren an. Weltweit stehen über 1,9 Millionen SparCard-fähige Geldautomaten zur Verfügung.

Wie viel Geld Sie pro Abhebung im Ausland erhalten, hängt vom jeweiligen Betreiber des Geldautomaten ab. Auch von Land zu Land variiert die Höhe des Maximalbetrags. Eine persönliche PIN garantiert in jedem Fall die Sicherheit bei der Nutzung. Nur direkt bezahlen können Sie mit der Postbank SparCard nicht.

Unser Tipp

In seltenen Fällen kann es leider vorkommen, dass lokale Geldautomaten-Betreiber eine zusätzliche Gebühr für die Nutzung des Geldautomaten verlangen. Dies wird Ihnen beim Abheben vorher angezeigt. Wir raten Ihnen in diesem Fall, einen anderen Automaten zu benutzen.

Kreditkarten

In Punkto Akzeptanz sind Kreditkarten im Ausland unschlagbar, denn weltweit können Sie bei mehr als 38 Millionen Akzeptanzstellen mit Ihrer VISA Card oder Ihrer MasterCard bezahlen. Und auch unter dem Sicherheitsaspekt ist der Einsatz einer Kreditkarte empfehlenswert. Wird die Karte gestohlen, verhindert die sofortige Sperre bei der Bank den Missbrauch.

Bitte beachten Sie, dass vor allem im Ausland beim Bezahlen mit der Kreditkarte immer öfter die PIN anstelle der Unterschrift verlangt wird. Dies dient nicht zuletzt dem Schutz der Kunden, denn PIN-Zahlungen sind besonders sicher. Ihre PIN sollten Sie sich also auf jeden Fall gut einprägen, auch im Inland wird sie zum Teil schon an der Kasse verlangt.

Unser Tipp

Für die Buchung Ihrer Reise empfehlen wir Ihnen ebenfalls die Kreditkarte als Zahlungsmittel, denn viele Karten enthalten Versicherungsleistungen, mit denen Sie im Urlaub bestens geschützt sind. So ist beispielsweise bei der Postbank VISA Card GOLD eine kostenlose Auslandsreisekranken- und Reiserücktrittskostenversicherung inbegriffen. Für junge Menschen, die zum ersten Mal allein verreisen,ist die VISA Card Prepaid ein gutes Zahlungsmittel. Mit Einverständnis der Eltern können bereits Jugendliche ab 14 Jahren diese Karte nutzen, die Guthaben-Summe bei Minderjährigen ist auf 500 Euro begrenzt.

Jede Woche ein neuer Tipp

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