Diese drei Gastronomie-Trends sollten Sie 2019 kennen!

Auch im Jahr 2019 tischt uns die hiesige Gastronomie innovative Konzepte und spannende Ideen auf: Von der Digitalisierung Ihres Mittagessens bis hin zum innovativen Workspace für Food-Enthusiasten ändern sich derzeit die Gewohnheiten und Präferenzen, wie wir Essen wahrnehmen, enorm. Doch was steht für dieses Jahr auf dem Menü? Wir haben Ihnen in diesem Artikel drei spannende Gastronomie-Trends mitgebracht!

Foodworking-Spaces

Sie kennen das klassische Co-Working-Space: Tage- oder monatsweise können hier Schreibtische oder kleine Büros von Freiberuflern, Start-ups oder Konzernen gemietet werden. Der Vorteil: ein flexibles Anmieten von Büroräumlichkeiten, die meist mit dem Nötigsten (Tische, Stühle, Bildschirme …) ausgestattet sind. Doch gerade Menschen aus der Food- und Gastronomie-Szene haben noch ganz andere Bedürfnisse, wenn es um den eigenen Arbeitsplatz geht: Sie benötigen beispielsweise eine große Küche, um neue Rezeptkreationen zu testen oder Produktbilder aufzunehmen. Deshalb etablieren sich in Deutschland aktuell spezielle Foodworking-Spaces, in denen Food-Start-ups forschen, entwickeln und arbeiten können, wie sie es brauchen. Zusätzlich profitieren Kunden hier von einem Netzwerk aus Food-Enthusiasten und Gastro-Profis, Events und Weiterbildungsmöglichkeiten, wie beispielsweise im Berliner Food Tech Campus, der von EDEKA betrieben wird.

Instagram: Wenn die Follower auch ein Stück vom Kuchen wollen

„Fang schon einmal an zu essen, ich muss noch eben ein Foto machen“ – das klingt für Sie nach einem Scherz? Weit gefehlt, gehört doch das virtuelle Teilen des Mittagessens auf Plattformen wie Instagram oder Facebook inzwischen zum guten Ton ihrer Nutzer.
Was wie ein nerdiger Trend klingt, der gern von anderen belächelt wird, hat sich in der Gastronomie-Szene zur knallharten Marketingstrategie gemausert. Perfekt angerichtetes Essen in tollen Farbkombinationen, außergewöhnliches Geschirr, eine lässig anmutende Garnitur aus frischen Kräutern und das ideale Licht – Gastronomen profitieren ungemein von dieser besonderen Art der Mundpropaganda. Denn mit dem Posten erfolgt meist eine (positive) Bewertung, die die Follower des Gastes idealerweise ebenfalls davon überzeugt, das Restaurant zu besuchen.
Somit stellen gerade für jüngere Menschen Instagram und Co. eine wirkliche Alternative zu klassischen Bewertungsportalen wie Yelp und Tripadvisor dar. Und genau deshalb achten immer mehr gastronomische Einrichtungen, vom Schnellimbiss bis zur Haute Cuisine, darauf, dass das Essen möglichst „instagrammable“, also teilbar in sozialen Medien, ist.

Digitale Cockpits – Industrie 4.0

Die Digitalisierung macht nicht einmal vor dem Mittagstisch halt – und das ist gut so! Nicht nur beruflich, auch privat setzen Menschen verstärkt auf Online-Anwendungen und technische Helferlein, die Prozesse vereinfachen und flexibler gestalten. Dazu gehören beispielsweise die folgenden Optionen:

  • Digitales Bestellsystem: Fest installierte Tablets oder Smartphone-Apps ermöglichen es dem Gast, aus der digitalen Speisekarte selbst auszuwählen – und diese Wahl dann direkt an die Restaurantküche zu senden. Der Vorteil des „Self Ordering“: Zeitersparnis und eine geringere Fehlerquote, wenn denn technisch alles funktioniert. Wer sich unsicher ist, kann sich immer noch jederzeit an das Personal wenden.
  • Online-Reservierungen: Reservierungssysteme, bei denen mit wenigen Klicks ein Tisch reserviert werden kann, erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Grund? Der Anruf beim Lokal entfällt, die Reservierung kann nebenbei vorgenommen und oft genau so einfach geändert oder storniert werden.
  • Bargeldlose Bezahloptionen: „Kartenzahlung erst ab 10 Euro“ – dieses Schild sollte ganz schnell aus allen Schaufenstern verschwinden. Moderne Bezahlsysteme wie kontaktlose Kartenzahlung, PayPal oder Apple Pay sind die Zukunft des Bezahlens und dementsprechend ist ein Aufrüsten der Technik in vielen Restaurants an der Zeit.

Auch hinter den Kulissen digitalisiert sich die Branche zunehmend: So werden beispielsweise Schichtpläne online erstellt, Gäste gezählt, Bestellzeiten getrackt … Möglich machen es Smartphones mit den passenden Apps oder spezielle Gastro-Tools, die von den Mitarbeitern stetig aktualisiert werden. An der Kasse wird dann nicht länger nur abgerechnet, vielmehr kommen hier alle Informationen zusammen: Wer arbeitet heute auf welcher Position? Wie viele Gäste sind aktuell im Lokal? Welches Gericht wurde heute am häufigsten bestellt? Diese Informationen werden in einem sogenannten Digitalen Cockpit an der Kasse angezeigt und sind so für das gesamte Team schnell zu überblicken.

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