Grillen 2.0 – was benötige ich für eine Outdoor-Küche?

Gemütlich draußen sitzen und ein Würstchen auf dem Rost grillen – die Freiluft-Lounge auf der Terrasse verwandelt sich im Sommer zum Lieblingsort: Hier wird gebrutzelt und geschlemmt. Warum also nicht gleich die komplette Küche nach draußen verlagern? In einer Outdoor-Küche können sich anspruchsvolle Grillmeister und Genussköche kulinarisch austoben. Von preiswert bis luxuriös ist alles möglich: Lassen Sie sich von unseren Ideen inspirieren!

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Upgrade für Ihre Terrasse – das sind die Trends im Outdoor-Kochen

Eine Outdoor-Küche ist nicht nur optisch ein Highlight – der erweiterte Grillplatz punktet gleich in vielfacher Hinsicht. An warmen Sommertagen genießen Sie die Zeit in geselliger Runde auf der Terrasse: Während Sie das Essen zubereiten, können Sie sich weiter angeregt mit Ihren Gästen unterhalten. Nebenbei sparen Sie sich das Hin- und Herlaufen zwischen Küche und Garten. Dank modernster Technik geht die Menüauswahl weit über die Bratwurst hinaus. Dünsten, grillen, räuchern, braten, backen und schmoren – alles, was schmeckt, kommt auf den Teller!

Das Rezept für eine gelungene Outdoor-Küche liegt in der richtigen Ausstattung. Dafür bieten sich folgende Elemente an:

  • ein Grill als Herzstück Ihrer Outdoor-Küche
  • ein Seitenbrenner oder ein Kochfeld für die Zubereitung von Soßen und Beilagen
  • eine ausreichend große Arbeitsfläche
  • ein Spülbecken
  • ein Kühlschrank bzw. eine Kühl-Gefrierkombination
  • ein Ofen, oder noch besser: ein Steinofen für frische Pizza
  • eine Abzugshaube, falls baulich notwendig
  • Stauraummöbel für die Lagerung von Besteck, Grillzubehör und weiteren Utensilien
  • eine Bar für Cocktail-Abende

Outdoor-Modulküchen: Einrichtung nach Wunsch

Links die Spüle, rechts der Grill und in der Mitte ein geräumiger Schrank mit Schublade – modulare Komplettlösungen bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Outdoor-Küche nach eigenen Vorstellungen zusammenzustellen. Die Module empfehlen sich außerdem, wenn Sie bereits einen hochwertigen Standgrill besitzen und das Gerät um weitere Küchenmöbel ergänzen möchten.

Hightech-Grillen – digitale Grillgadgets für perfekten Genuss

Elektrogrills galten lange Zeit als abgespeckte Alternative für den Balkon. Moderne Geräte haben mit ihren intelligenten Technologien längst aufgeholt und bieten authentisches Grillvergnügen auf höchstem Niveau. Ein Zwei-Zonen-Grillsystem ermöglicht es Ihnen, Steaks mit schönem Branding sowie die Gemüsebeilage gleichzeitig bei verschiedenen Temperaturen zu garen. Auch indirektes und direktes Grillen meistern die neu entwickelten Geräte mit Bravour.

Wer seine Speisen trotzdem lieber mit Gas oder Holzkohle zubereitet, macht seinen Grill mit einem Digitalthermometer smarter: Das Bluetooth-Gadget sendet die Temperatur des Grillguts direkt an die App auf Ihrem Smartphone – so funktioniert Grillen mit Perfektion.

Kochen auf Rädern – Outdoor-Küche für die kleine Terrasse

Für das Kochvergnügen im Freien benötigen Sie keinen großen Garten. Mobile Grillstationen stellen eine platzsparende Option für wenig Platz dar. Die Module im kompakten Format bieten Ihnen neben dem Grill eine Arbeitsfläche, Stauraum und bei einigen Modellen sogar eine Spüle. Nach der BBQ-Party rollen Sie die Kochstation kurzerhand in die Garage.

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#diepasstbank – Das Gefühl, der Chef am eigenen Smoker zu sein.

Was kostet eine Outdoor-Küche?

Der Preis für eine Outdoor-Küche ist vergleichbar mit den Kosten für eine Einbauküche: Die Preisspanne reicht vom kleinen Budget für eine einfache Ausstattung bis hin zu mehreren Zehntausend Euro im Luxussegment. Funktionale Outdoor-Küchenmöbel oder eine Einrichtung der Marke Eigenbau spart Geld. Verwenden Sie dafür Materialien, die sowohl pflegeleicht als auch witterungs- und UV-beständig sind. Stahl und Aluminium in Kombination mit einer Arbeitsplatte aus Teakholz oder Granit halten den Anforderungen im Außenbereich stand. Als optischer Blickfang fungiert eine Outdoor-Küche aus Sichtbeton.

Eine schlichte Fertigküche ohne Grill bekommen Sie für unter 10.000 Euro. Eine Mini-Küche auf Rädern kostet rund 4.000 bis 8.000 Euro. Wie teuer die Investition wird, hängt unter anderem von der Wahl der Geräte und der Verarbeitung ab.

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5 schlaue Tipps für die Planung Ihrer Outdoor-Küche

Bei der Gestaltung und beim Bau einer Küche für den Außenbereich gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Dabei helfen Ihnen diese Tipps:

  1. Selbstbau vs. fertige Outdoor-Küche: Wenn Sie Ihren Terrassenbereich in Eigenregie umbauen, bietet sich Ihnen mehr gestalterische Freiheit. Es gibt zahlreiche Komponenten, die Sie nach eigenen Wünschen zusammenstellen können. Wie bei anderen DIY-Projekten benötigen Sie dafür das richtige Werkzeug und handwerkliche Erfahrung. Einfacher gelingt der Aufbau mit Fertigküchen für den Außenbereich. Dank kurzer Aufbauzeit ist die Einrichtung schnell einsatzbereit.
  2. Der Platz auf Ihrer Terrasse entscheidet darüber, wie groß die Outdoor-Küche sein darf und welche Komponenten (Spüle, Grill, Kühlgerät etc.) überhaupt hineinpassen. Messen Sie den Außenbereich daher im ersten Schritt aus und planen Sie genügend Raum für Ihre Sitzecke ein.
  3. Eine schöne Outdoor-Küche ist eigentlich zu schade, um sie nur bei bestem Sonnenschein zu nutzen. Mit einer Überdachung machen Sie den Kochbereich auf Ihrer Terrasse auch bei Regenwetter nutzbar.
  4. Bei der Wahl des idealen Standorts gibt es mitunter Vorschriften zum Brandschutz etc. zu beachten. Planen Sie eine größere Kücheneinrichtung, informieren Sie sich daher vorab beim örtlichen Bauamt. Berücksichtigen Sie außerdem Ihre Nachbarn, wenn die Terrasse direkt an den Zaun grenzt.
  5. Denken Sie an die Anschlüsse. Für eine vollwertige Außenküche benötigen Sie neben der Stromzufuhr einen Wasseranschluss und gegebenenfalls eine Gasleitung.