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Exchange Traded Funds (ETFs) Die Anlage, die Vorteile von Fonds und Aktien bündelt

Bei ETFs (Englisch für börsengehandelte (Index)fonds) handelt es sich um passiv verwaltete Investmentfonds, welche die Wertentwicklung eines Indexes, wie bspw. des DAX oder TecDAX i.d.R. 1:1 nachbilden. Dies hat zur Folge, dass ein Fondsmanager, der aktiv Einzeltitel auswählen muss, überflüssig ist. Ähnlich wie bei klassischen Investmentfonds investieren ETFs z.B. in Aktien, Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe. Aufgrund der eingesparten Managementgebühren sind die jährlichen Verwaltungskosten der ETFs weitaus geringer als bei verwalteten Fonds. Bei ETFs entfällt das Kommissionsentgelt, stattdessen fallen die Transaktionskosten an. Eine weitere Besonderheit ist die Flexibilität. Da ETFs – genau wie Aktien – an Wertpapierbörsen gehandelt werden, ist es möglich, sie täglich zu kaufen und verkaufen. Neben der Einmalanlage in ETFs gibt es auch ETF-Sparpläne, die es Anlegern ermöglichen, bereits kleine Beträge monatlich automatisch in ETFs anzusparen.

Anlage weltweit

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5.150.000.000.000 US$: So viel Geld ist weltweit in ETFs angelegt.

Quelle: boerse.ard.de

Gigantisch großes Volumen

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Der erste ETF war der SPDR S&P 500 ETF, auch SPIDER genannt. 1993 umfasste er 6,5 Mio. US$. Heute ist sein Vermögen auf 268 Mrd. US$ angewachsen. In Deutschland kamen ETFs erst 2000 auf den Markt, dafür aber gleich ein ETF auf den Euro Stoxx 50 und einer auf den Stoxx Europe 50, beide von Merrill Lynch. Gigantisch großes Volumen.

Quelle: Finanzen.net

Physisch vs. synthetisch?

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Tatsächlich können ETFs auch hinsichtlich ihrer „DNA“ unterschieden werden.

  • 1:1-Nachbildung des Indexes mit exakt gleichen Wertpapieren – die physische Variante (nur Titel aus dem ausgewählten Index)
  • indirekte, synthetische Nachbildung des Indexes mit ähnlichen Wertpapieren.

Quelle: Faz.net/Wikipedia.de

Status

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760 Mrd. EUR Gesamtvermögen am europäischen ETF-Markt Ende Mai 2019.
Prognose 2024 = 2 Billionen Euro

Quelle: Morningstar

Anstieg

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Anzahl der ETFs in nur 10 Jahren verzehnfacht: Von 2005 bis 2015 stieg die Zahl weltweiter ETFs von gerade einmal 441 auf 4.399.

Quelle: Statista.de

Deutschland

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ETFs auch in Deutschland immer beliebter: Der ETF-Anteil am Vermögen von Wertpapier-Publikumsfonds steigt in Deutschland seit Jahren kontinuierlich. Aktuell liegt er bei 15%.

Quelle: BVI.de

ETFs boomen

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In Amerika wird jeder 5. US$ in einem ETF angelegt. Allerdings nur jeder 20. EUR in Europa.

Quelle: Sueddeutsche.de

Was zu beachten ist

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  • Kursrisiko – ETFs haben ein Kursrisiko und es besteht die Gefahr von Kursverlusten.
  • Marktrisiko – ETFs bilden einen Basiswert, meistens einen Index, ab. Risiken, die diesen Basiswert betreffen, wirken sich automatisch auch auf den ETF aus.
  • Währungsrisiko – bei nicht in Euro notierten ETFs besteht ein zusätzliches Währungsrisiko.
  • Ausfallrisiko des Swap-Partners – bei Swap-basierten ETFs kann das Risiko des Ausfalls von Geschäftspartnern bestehen.