Die Börse im Zeichen Hollywoods

Zahlen, Tabellen, Kursverläufe: Was nach drögem Excel-Einerlei klingt, machen Filmemacher zu explosiven Hochglanz-Kinoproduktionen. Denn die Aktienmärkte bieten schon immer Stoff für mitreißende Geschichten. Schließlich geht es um sehr viel Geld. Um Macht. Und um Entscheidungen, an die Schicksale geknüpft sind. Aber welche Filme und Serien sind wirklich sehenswert? Welche heben sich von der Masse ab? Wir haben uns für Sie ins Film- und Serienarchiv vertieft und möchten Ihnen die spannendsten Klassiker und kuriose Neuerscheinungen präsentieren.

Unser Tipp

Das Wertpapierangebot der Postbank

 

Bad Banks: Geld oder Liebe?

Als die ehrgeizige Nachwuchsbankerin Jana Liekam (Paula Beer) ihre Stelle bei einer luxemburgischen Bank verliert, sorgt ihre ehemalige Chefin Christelle Leblanc (Désirée Nosbusch) dafür, dass sie einen neuen Job in Frankfurt bekommt. Liekams neuer Chef Gabriël (Barry Atsma) ist so beeindruckt von ihr, dass er sie umgehend befördert. Doch das bringt ihr Missgunst und Schwierigkeiten bei den Kollegen ein. Ausgerechnet jetzt fordert Liekams frühere Vorgesetzte eine heikle Gegenleistung ein … Die junge Bankerin muss im Zuge der ZDF-Serie mit zwei Staffeln immer wieder entscheiden, was ihr wichtiger ist – Moral oder Karriere? Dabei gerät sie in einen Strudel undurchsichtiger Finanzgeschäfte. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Schauspielpreis, dem Bambi, dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis in der Kategorie Serie.

 

Haus des Geldes: ein gewagter Plan und seine Folgen

„Der Professor“ hat alles minutiös geplant: Ein Team von Spezialisten soll in eine Notenbank einbrechen, die Angestellten als Geiseln nehmen und auf den Druckmaschinen 2,4 Milliarden Euro drucken, um sie zu stehlen. Doch dann geht etwas schief. Nun müssen nicht nur die Geiseln, sondern auch die Eliteeinheiten der Polizei in Schach gehalten werden. Gelingt dem Team die Flucht? Die ursprünglich spanische Produktion über den „größten Geldraub der Geschichte“ ist nach Angaben von Netflix eine der erfolgreichsten nicht englischsprachigen Serien überhaupt. Der Streamingdienst hat sie neu geschnitten. Vier Teile mit insgesamt 38 Folgen. Ein weiterer Teil ist bereits in Planung. 

Billions: Anwalt gegen Milliardär an der Wall Street

Ob Villa, Privatjet oder persönlicher Koch: Bobby Axelrod hat alles, was man mit Geld bezahlen kann. Der Selfmade-Milliardär aus der HBO-Serie „Billions“, gespielt von Damian Lewis, hat sein Vermögen mit Aktien gemacht. Sein Fonds Axe Capital gehört zu den erfolgreichsten der USA. Er ist sogar so erfolgreich, dass sich die Frage stellt: Geht da alles mit rechten Dingen zu? Herausfinden will das der Anwalt Chuck Rhoades (Paul Giamatti). Er ist Axelrod auf der Spur, weil er Insidergeschäfte und andere Vergehen vermutet. So entwickelt sich in inzwischen vier Staffeln ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden Rivalen, dessen Ende noch nicht absehbar ist.

Der große Crash – Margin Call: Der Anfang der Krise

Nicht weniger spannend ist es, die Angestellten einer großen Investmentbank an der New Yorker Wall Street am Tag des Börsencrashs im September 2008 zu beobachten. „Der große Crash – Margin Call“ zeichnet nach, was passiert sein könnte: Am späten Nachmittag steckt der Analyst und ehemalige Raketenwissenschaftler Peter Sullivan (Zachary Quinto) einen USB-Stick in seinen Computer – und erkennt schnell, dass die darauf gespeicherten Daten für seinen Arbeitgeber verheerend sind. Aus den Zahlen geht hervor, dass die Firma auf lauter faulen Krediten und Wertpapieren sitzt. Damit die Bank nicht pleite geht, müssen die „faulen Eier“ schnell das Nest verlassen – egal um welchen Preis. Aber die wertlosen Papiere abzustoßen, könnte weitreichende Folgen für die Wall Street und den Rest der Welt haben. Pflichtbewusst informiert er seine Vorgesetzten. Was werden die Chefs der Investmentbank – unter anderem gespielt von Kevin Spacey und Demi Moore – tun?

Black Monday: Chaos und Comedy im 80er-Look

Deutlich weniger ernst als die anderen vorgestellten Produktionen nimmt sich die Sky-Serie „Black Monday“. Sie erzählt von den Ereignissen rund um den Börsencrash von 1987. Am 19. Oktober fiel der Dow Jones innerhalb eines Tages um 22,6 Prozent – der größte prozentuale Rückgang des Index‘ in dessen Geschichte. Wie das passieren konnte? Das erzählt „Black Monday“ mit derbem Humor und jeder Menge 80er-Jahre-Parodien.
Im Mittelpunkt stehen der verschlagene Börsenguru Maurice Monroe (Don Cheadle), seine Ex-Geliebte und Mitarbeiterin Dawn Darcy (Regina Hall) und der nerdige Uni-Absolvent Blair Pfaff (Andrew Rannells). Alle drei streben nach dem großen Geld, stoßen dabei aber – wie sollte es anders sein – auf unerwartete Herausforderungen. Ob sie ihre Ziele erreichen oder am Ende doch mit leeren Händen dastehen? Das wird mit den ersten zehn Folgen der wilden 80er-Serie noch nicht klar. Es ist aber bereits eine zweite Staffel in Arbeit.

Wall Street: „Gier hat das beste im Menschen hervorgebracht“

Diesem Zitat von Gordon Gekko aus dem Film „Wall Street“ muss man definitiv nicht zustimmen. Aber es verdeutlicht, worum es in der Mutter aller Börsenfilme geht: dem Streben nach Geld. Viel Geld. Egal mit welchen Mitteln. Schnell reich werden will auch der junge Börsenmakler Bud Fox, gespielt von Charlie Sheen. Dabei trifft er den bereits erwähnten, skrupellosen Spekulanten Gordon Gekko (Michael Douglas). Gekko zeigt ihm, wie man mit illegalen Insidergeschäften von den Kursentwicklungen an den Aktienmärkten profitieren kann. Fox ist zunächst begeistert – bis Gekko die Fluglinie, bei der Fox‘ Vater beschäftigt ist, ruinieren will, um mit der Pleite Millionen zu verdienen. Da erkennt der Nachwuchsbörsenmakler seinen Irrtum. Es ist die Stunde der Entscheidung von Gier gegen Gewissen.

 

Bitte beachten Sie

Jede Geldanlage ist mit Risiken verbunden. Mit den Renditechancen einer Anlage, steigen auch ihre Risiken. Je nach Wahl des Wertpapierprodukts ist insbesondere mit Kurs- bzw. Volatilitätsrisiken, Risiken der Bonität, der Liquidität, der Zinsänderung, der Währung und der Länder sowie steuerlichen Risiken zu rechnen.

Über die speziellen Risiken des jeweiligen Wertpapierprodukts informieren Sie die gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufsunterlagen. Diese sind auf www.postbank.de abrufbar, wenn Sie dort die ISIN/WKN des Produktes eingeben.