IT-Sicherheit: So hilft der Staat

Wie sich Unternehmen mit staatlicher Hilfe gegen Cyberangriffe schützen.

Die Digitalisierung bietet Unternehmen aller Größenordnungen interessante Chancen, zum Beispiel für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die effizientere Gestaltung von Produktionsabläufen oder den Dialog mit den Kunden. Doch sie hat auch eine Kehrseite. Denn mit zunehmender digitaler Vernetzung wächst die potenzielle Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom aus dem Sommer 2024 sahen sich zuletzt zwei Drittel der Unternehmen durch Cyberattacken in ihrer Existenz bedroht, ein Jahr zuvor befürchteten dies nur rund die Hälfte, 2021 sogar nur 9 Prozent. Zugleich glaubt nur die Hälfte der Befragten, dass ihr Unternehmen sehr gut auf Cyberangriffe vorbereitet ist. „In einer digitalen, vernetzten Welt kommt der IT-Sicherheit eine besondere Bedeutung zu. IT-Sicherheit muss überall Aufgabe der Unternehmensführung sein“, warnt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. Der Wirtschaft entstand von August 2023 bis August 2024 durch Cybercrime ein Gesamtschaden von 178 Milliarden Euro. Das sind rund 30 Milliarden Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Zugenommen haben vor allem sogenannte Ransomware-Attacken, bei denen Hacker die IT eines Unternehmens blockieren und für die Aufhebung der Blockade ein Lösegeld (englisch: ransom) fordern.

Cyber­attacken: Bedrohung nimmt zu

Ex­per­ten gehen davon aus, dass die Be­dro­hung durch Cy­ber­at­ta­cken wei­ter zu­nimmt. Opfer sind nicht nur große Fir­men. Auch klei­ne und mitt­le­re Un­ter­neh­men (KMU) ste­hen zu­neh­mend im Fokus von Cy­ber­kri­mi­nel­len. Denn viele von ihnen ver­fü­gen über wert­vol­les Know-​how, sind aber nur un­zu­rei­chend gegen Cy­ber­an­grif­fe ge­schützt. Dabei kön­nen Cy­ber­at­ta­cken ge­ra­de für klei­ne­re Un­ter­neh­men ohne di­ckes Li­qui­di­täts­pols­ter schnell zu einer exis­ten­zi­el­len Be­dro­hung wer­den.

In­ves­ti­ti­o­nen in die di­gi­ta­le Re­si­li­enz sind also wich­ti­ger denn je. Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz (BMWK) un­ter­stützt ins­be­son­de­re klei­ne und mitt­le­re Un­ter­neh­men im Rah­men sei­ner För­der­pro­gram­me zur Di­gi­ta­li­sie­rung dabei. In wel­cher Form, zeigt unser Kurz­über­blick. Gut zu wis­sen: Die ver­schie­de­nen An­ge­bo­te kön­nen mit­ein­an­der kom­bi­niert wer­den.

Stand: November 2024; alle Angaben ohne Gewähr
Bildnachweis: iStockphoto / kynny

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