Preisschocks bei Energie und Rohstoffen, globale Zollrisiken oder Zahlungsausfälle durch insolvente Kunden – das sind nur einige der vielen Faktoren, die sich zusätzlich zum allgemeinen Kostendruck aktuell negativ auf den Cashflow in Unternehmen auswirken können. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind die möglichen Folgen schnell existenzbedrohend, etwa wenn plötzlich fest eingeplante Liquidität zur Bezahlung von Lieferantenrechnungen fehlt und die Kreditlinie bereits vollständig ausgeschöpft ist. Im schlimmsten Fall droht dann die Insolvenz. Davon waren in Deutschland zuletzt so viele Betriebe betroffen wie lange nicht mehr: Laut der Wirtschaftsauskunftei Creditreform stieg die Zahl der Firmenpleiten 2025 hierzulande auf rund 23.900 Fälle und damit den höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren.
Umso wichtiger ist insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine vorausschauende und flexible Liquiditätsplanung. Dazu gehört auch, Rücklagen für mögliche Kostensteigerungen oder Einnahmeausfälle zu bilden – beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto oder über Termingeld bzw. Festgeld. Zum einen bieten diese Sparformen im Vergleich zum unverzinsten Geschäftskonto zum Teil interessante Renditechancen, zum anderen unterliegen sie, anders als ein Investment in Aktien oder Anleihen, nicht den Kursschwankungen der Kapitalmärkte.
Vor- und Nachteile der beiden Einlagevarianten im Vergleich.