Tagesgeldkonten bieten freiberuflich Tätigen, Selbstständigen sowie kleinen und mittleren Unternehmen eine flexible und risikoarme Möglichkeit, überschüssige Liquidität kurzfristig anzulegen und dabei von regelmäßigen Zinszahlungen zu profitieren. Mit diesen 5 Tipps holen Sie das meiste dabei heraus.
Tagesgeld für Geschäftskunden – was Sie darüber wissen sollten
5 Tipps für die erfolgreiche Anlage von Betriebsvermögen auf einem Tagesgeldkonto.
5 Tipps für die Anlage von Betriebsvermögen auf einem Tagesgeldkonto
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Liquiditätsbedarf realistisch planen
Bevor Sie ein Tagesgeldkonto in Ihre Finanzstrategie einbeziehen, sollten Sie sich über dessen Funktion im Klaren sein. Ein Tagesgeldkonto eignet sich vor allem als flexibler Baustein zwischen dem operativen Geschäftskonto und längerfristigen Anlagen wie Termingeld. Wichtig: Auf dem Geschäftskonto sollte stets ausreichend Betriebsliquidität für den kurzfristigen Zahlungsverkehr bzw. die Begleichung Ihrer laufenden Kosten zur Verfügung stehen – inklusive eines Sicherheitspuffers für Spitzen, damit Sie nicht ständig Geld zwischen den einzelnen Konten hin und her überweisen müssen. Je nach Geschäftsmodell sollte diese Mindestliquidität der Höhe von bis zu drei Monatsfixkosten entsprechen. Setzen Sie sich am besten einen festen Termin, an dem Sie regelmäßig überschüssige Liquidität aufs Tagesgeld verschieben, etwa jeweils nach dem Monatsabschluss. So bleibt – ohne die Planung zu verkomplizieren – Ihre Zahlungsfähigkeit erhalten, während freie Mittel verzinst werden.
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Aktionszinsen sichern
Nicht jedes Tagesgeldkonto ist gleich. Prüfen Sie vor Abschluss Faktoren wie Zinsanpassungsintervalle, Mindest- und Maximalanlagesummen, Kontoführungsgebühren und Kontozugänge (Online-Banking, Verfügbarkeit für mehrere Nutzer).
Tagesgeldzinsen sind variabel, das heißt, der Anbieter kann sie jederzeit der Marktlage anpassen. Gut zu wissen: Einige Geldinstitute gewähren einen zeitlich begrenzten festen Aktionszins. Dieser gilt zwar zumeist nur für „Neugeld“, also Kapital, das sich zuvor noch nicht auf einem Konto bei der jeweiligen Bank befand, liegt dafür aber in der Regel deutlich über deren Standardzins. Der Vorteil gegenüber einer Festgeldanlage mit entsprechender Laufzeit: Das Kapital auf dem Tagesgeldkonto ist nicht fest gebunden, sondern frei verfügbar, kann also jederzeit teilweise oder ganz auf das Geschäftskonto zurücküberwiesen werden; wobei das natürlich die Gesamtrendite schmälert.
Für Geschäftskunden
Lassen Sie Ihr Geschäftskapital für sich arbeiten: Mit dem kostenfreien Postbank Business Tagesgeldkonto sichern Sie sich jetzt 2,8% Zinsen p. a. auf Neugeld – und das für vier Monate. Dieses Angebot gilt für alle Einzahlungen von einer anderen Bank in Höhe von 2.500 bis 250.000 Euro. Die Einzahlung muss bis zum 20.04.2026 auf Ihrem Business Tagesgeldkonto eingehen.
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Zinsentwicklung im Blick behalten
Behalten Sie bei der Anlage von Betriebsvermögen immer auch die Leitzinserwartungen im Blick. Ist – etwa aufgrund anziehender Inflation – auf absehbare Zeit eine Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank zu erwarten, könnte es sich empfehlen, eine geplante längerfristige Festgeldanlage etwas hinauszuzögern und das Kapital auf einem Tagesgeldkonto (ggf. mit Aktionszins) zwischenzuparken. Der Grund: Die Marktzinsen folgen tendenziell den Leitzinsen. Werden steigende Leitzinsen erwartet, könnten Festgeldanlagen bei einem späteren Abschluss eine höhere Rendite abwerfen. Wichtig dabei: immer die Realrendite betrachten, also die Nominalrendite abzüglich der Inflation.
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Auf Sicherheit achten
Das wesentliche Risiko einer Tagesgeldanlage besteht, abgesehen von Zinsänderungen, in der Möglichkeit der Zahlungsunfähigkeit des kontoführenden Finanzinstituts. Achten Sie deshalb bei der Auswahl eines Tagesgeldkontos darauf, dass der Anbieter Teil eines verlässlichen Einlagensicherungssystems ist. Einlagen bei Banken im Europäischen Wirtschaftsraum (EU-Staaten plus Island, Liechtenstein und Norwegen) sind bis zu einer Höhe von 100.000 Euro je Anleger durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Eine deutlich höhere Einlagensicherung insbesondere für Firmen bieten Banken wie die Postbank, die Mitglied im Einlagensicherungsfonds innerhalb des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind. Mehr zum Thema Einlagensicherung lesen Sie hier.
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Verschiedene Anlageformen kombinieren
Tagesgeld sollte nur einer von mehreren Bausteinen Ihrer Anlagestrategie sein. Das gilt umso mehr in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Viele Firmen kombinieren beispielsweise die Flexibilität von Tagesgeld mit der oft höheren Rendite von Termingeld verschiedener Laufzeiten. Zudem können Sie bei entsprechender Liquidität auch mehrere Tagesgeldkonten eröffnen und diesen bestimmte Funktionen zuweisen, etwa zur Rücklage anstehender Steuerzahlungen oder zum Parken von Kapital für kurzfristig geplante Investitionen.
Stand: März 2026; alle Angaben ohne Gewähr.
Bildnachweis: iStockphoto / pikselstock
Für Geschäftskunden
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