Wohneigentum häufiger als gedacht

Aus Ausgabe 3/2026

Bild Nr. 1782, Quelle: Postbank / © Lena Manteuffel

Die Mehr­heit der Deut­schen un­ter­schätzt, wie viele Men­schen tat­säch­lich in den ei­ge­nen vier Wän­den leben. Zu die­sem Er­geb­nis kommt eine ak­tu­el­le YouGov-​Umfrage im Auf­trag der Postbank. Sie­ben von zehn Be­frag­ten (70 Pro­zent) gehen davon aus, dass we­ni­ger als 40 Pro­zent der Haus­hal­te in Deutsch­land Wohn­ei­gen­tum be­sit­zen, 41 Pro­zent schät­zen den An­teil sogar auf unter 30 Pro­zent. Tat­säch­lich liegt die Wohn­ei­gen­tums­quo­te in Deutsch­land laut Daten des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes bei rund 42 Pro­zent. „Die Er­geb­nis­se zei­gen, wie stark die per­sön­li­che Wahr­neh­mung das Bild vom Im­mo­bi­li­en­markt prägt. Wer den Weg ins Ei­gen­heim als kaum er­reich­bar er­lebt, un­ter­schätzt häu­fig, wie viele Haus­hal­te be­reits Wohn­ei­gen­tum be­sit­zen. Gleich­zei­tig macht die ver­gleichs­wei­se nied­ri­ge Wohn­ei­gen­tums­quo­te im in­ter­na­ti­o­na­len Ver­gleich deut­lich, dass der Zu­gang zu den ei­ge­nen vier Wän­den für viele Men­schen eine Her­aus­for­de­rung bleibt“, sagt Dr. Ul­rich Ste­phan von der Postbank.

Informationen zur Umfrage

Die ver­wen­de­ten Daten be­ru­hen auf einer Online-​Umfrage der YouGov Deutsch­land GmbH, an der 2.016 Per­so­nen zwi­schen dem 3. und 6.7.2026 teil­nah­men. Die Er­geb­nis­se wur­den ge­wich­tet und sind re­prä­sen­ta­tiv für die deut­sche Be­völ­ke­rung ab 18 Jah­ren.