Börsenparkett im Wohnzimmer

Presseinformation vom 19.08.2020
Am 18. März erreichte der DAX mit 8.442 Punkten seinen tiefsten Stand in der Corona-Krise. Gegenüber dem Höchststand ein Minus von knapp 40 Pro­zent. Ins Jahr gestartet war er mit 13.234 Punkten. Diese Kursbewegun­gen und der „Lockdown“ motivierten zahlreiche Menschen, sich näher mit der Börse zu beschäftigen.

Bild Nr. 1571, Quelle: Postbank
© Jochen Manz

Am 18. März erreichte der DAX mit 8.442 Punkten seinen tiefsten Stand in der Corona-Krise. Gegenüber dem Höchststand ein Minus von knapp 40 Pro­zent. Ins Jahr gestartet war er mit 13.234 Punkten. Diese Kursbewegun­gen und der „Lockdown“ motivierten zahlreiche Menschen, sich näher mit der Börse zu beschäftigen. Allein die Postbank meldete eine 200-prozentige Steigerung bei der Eröffnung von Wertpapierdepots. „Das Depot ist eine Art Konto, in dem die Wertpapiere eines Kunden verwahrt werden. Zu jedem Depot gehört ein Anlage­konto, auf das der Anleger das Geld überweist, das er in Aktien, ETFs, Investmentfonds oder Anleihen investieren möchte“, erklärt Katrin Chrambach von der Postbank. „Es hat viele Vorteile, wenn man Depot und Anlagekonto gemeinsam mit dem Girokonto und den Sparkonten in einem Online-Banking-Bereich verwaltet. So kann Geld zum Beispiel taggleich vom Giro- auf das Anlagekonto umgebucht werden – und man behält mühelos den Überblick.“ Dank der Digitalisierung sind der Handel mit Wertpapieren und das Verwalten des Depots so schnell und komfortabel wie noch nie. Während in vordigitaler Zeit eine Order für den Kauf von Aktien mehrere Tage dauerte und per Fernschreiber übermittelt oder per Post verschickt wurde, kaufen Anleger heute Wertpapiere mit wenigen Mausklicks oder Fingertipps. Die Freigabe erfolgt wie die Bestätigung einer Überweisung im Online-Banking. Die aktuellen Kurse der gekauften Titel, die Einstandskurse und die Wertentwicklung seit dem Kauf sind im Online-Depot täglich aktuell einsehbar. „Neulinge im Bereich des Wertpapiergeschäfts sollten sich im Vorfeld professionell beraten lassen und sich ein grundlegendes Wissen zum Wertpapiergeschäft aneignen“, rät Katrin Chrambach. Versierte Anleger können ihre Anlagestrategie mit hilfreichen Funktionen optimieren: zum Beispiel, indem sie einen normalen Verkaufsauftrag für eine Aktie als „Stop-Loss-Order“ ausführen. Dabei bestimmt der Anleger einen Wert unterhalb des aktuellen Kurses, bei dem das Wertpapier verkauft wird. So kann er Verluste verhindern und bereits erzielte Gewinne sichern.

Kontakt

Iris Laduch
Pressesprecherin