Fördermittel: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Medieninformation vom 03.01.2023
Die Kriterien für Bau-Fördergelder haben sich gewandelt. Der Fokus liegt nun stärker auf der energetischen Sanierung von umweltschädlichen Altbauten. Klug geplant und frühzeitig beantragt, stellen Fördermittel eine erhebliche Hilfe für Modernisierungswillige dar.

Beste Chancen auf Förderung durch frühzeitige Beantragung
Bild Nr. 6555, Quelle: Baufritz / BHW Bausparkasse

Über Jahr­zehnte hat der Staat Haus­besitzer­innen und Haus­besitzer ge­fördert, die ihre alten Anlagen durch neue, energie­sparen­de Öl- und Gas­heizun­gen er­setzt haben. Jetzt weht ein neuer Wind bei KfW und BAFA – fossile Energie­träger sind in Krisen­zeiten schlag­artig knapp ge­worden. Um­welt­freundlich waren sie schon vorher nicht.

Energie­effizient

Bis zu 24.000 Euro schießt der Staat über die BAFA nun den­jenigen zu, die eine Wärme­pumpe in ihr Eigen­heim ein­bauen lassen. Das ist weniger als zuvor, aber ein ordent­licher Anschub für alle, die auf klima­freund­liche Technik um­steigen wollen. Eine Finanz­spritze in gleicher Höhe be­kommt, wer zum Bei­spiel Fassade oder Dach dämmt. Wer ein Eigen­heim mit besonders schlechter Energie­bilanz besitzt, kann einen Bonus er­halten. Die Bau­planung und -begleitung durch einen Ex­perten ist der BAFA einen Zu­schuss von bis zu 500 Euro auf ein Hono­rar von maximal 1.000 Euro wert.

Schneller gefördert

Die Nach­frage nach den Förde­rungen für ener­ge­tische Sa­nierun­gen von Alt­bauten ist groß – das dürfte auch so bleiben. „Es gilt das Wind­hund­prinzip. Das Bud­get ist be­grenzt, die An­träge werden nach der Reihen­folge ihres Ein­gangs ab­ge­ar­bei­tet“, er­läutert Thomas Mau von der BHW Bau­spar­kasse. Wer zu Be­ginn eines Jahres den Antrag stellt, hat die besten Chan­cen. Auch die Mittel für den Tausch alter gegen energie­sparende Fenster wurden 2022 gesenkt. Lohnt sich die Be­an­tra­gung trotz­dem? „Ja, denn wer mit­hilfe von Förder­gel­dern sein Eigen­heim energie­effi­zient macht, kann Betriebs­kosten sparen, dabei die Wohn­qualität und den Wert des Hauses erhöhen“, betont Mau. Für einen Fenster­tausch gibt es immer­hin bis zu 12.000 Euro.

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Iris Laduch
BHW Bausparkasse