2018

Innovative Fenstersysteme als Energiesparmodell

Presseinformation vom 03.05.2018

Immer noch bestehen viele Millionen Fenster in privaten Häusern aus Einfachglas. Dabei können Eigentümer mit gut isolierten Fenstern leicht Tausende Euro an Heizkosten sparen.

Die KfW fördert Fenstersanierungen mit Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten
Bild Nr. 6230, Quelle: Velux/BHW Bausparkasse

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Die energetische Qualität von Fenstern definiert sich über den sogenannten U-Wert, der die Durchlässigkeit eines Bauteils für Wärme beschreibt. Je kleiner der Wert, desto besser ist das Fenster wärmegedämmt. Wer sein altes Haus modernisiert, richtet sich gemäß der Energieeinsparverordnung nach einem vorgeschriebenen U-Wert von 1,3 Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Diesen erreichen moderne Fenster mit gasgefüllten Zweischeibenverglasungen. Einfachgläser haben dagegen einen U-Wert von 5 bis 6 Watt pro Quadratmeter und Kelvin.

Kleiner U-Wert, hohe Qualität

Bei Neubauten verwenden Architekten jedoch zunehmend eine Dreischeibenverglasung. „Wer in seiner Immobilie einen Fenstertausch plant, zieht am besten einen Experten zurate, weil sich eine Teilsanierung auf andere Bauteile auswirken kann“, empfiehlt Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse. Vor der Sanierung sind die Fenster oft der energetische Schwachpunkt. Dort schlägt sich Feuchtigkeit aus der Raumluft nieder. Nach einem Austausch können davon kalte Wandbereiche betroffen und Schimmel die Folge sein. Modernisierer sollten daher möglichst die Fenstersanierung und Wanddämmung koppeln.

Geförderte Investition

„Fenstersanierungen kosten ab 500 Euro je Einheit“, erklärt BHW Expertin Binder. Die Investition wird durch die KfW über das Programm „Energieeffizient Sanieren“ mit Zuschüssen oder günstigen Krediten gefördert. Es lohnt sich, gleich auch eine einbruchsichere Technik einzusetzen. Parallelabstell-Fenster etwa werden zum Lüften nicht gekippt, sondern nur geringfügig vom Rahmen wegbewegt. Versicherungen erkennen diese Technik als einbruch­sicher an.


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Rüdiger Grimmert

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