Altes erneuern und gut wirtschaften – so geht‘s

Medieninformation vom 13.12.2022
31 Prozent der Eigentümerinnen und Eigentümer von betagten Häusern zögern noch, ob sie eine Modernisierung anpacken sollen. Grund für die Zurückhaltung sind die aktuellen Krisen, so eine Umfrage der BHW Bausparkasse. Verständlich – doch es gibt gute Gründe, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Dazu gehören gerade jetzt eine dauerhafte Reduzierung der Energiekosten, die Wertsteigerung der Immobilie und großzügige Fördermittel vom Staat.

Bild Nr. 6536, Quelle: Adobe Stock / stefanfister  / BHW Bausparkasse
Wohnen auf einer Ebene, in großzügigen Räumen und gut gedämmt

Kurze, eben­erdige Wege, große Räume und schwellen­loser Zugang zum Garten: Wer einen Bunga­low besitzt, wäre zu be­neiden – wenn es wegen der schlechten Iso­lierung des typischen 1960er-Jahre-Baus nicht so schreck­lich ziehen würde!

Mehrwert schaffen

„Allein schon die gut ausgeführte Däm­mung von Alt­bauten kann durch­schnitt­lich ein Fünf­tel der Energie­kosten ein­sparen“, erläutert Markus Simon von der BHW Bau­spar­kasse. Ein Haus warm ein­zu­packen, hat seinen Preis. Für die Däm­mung einer Fassade müssen Sa­nieren­de rund 200 bis 300 Euro je Qua­drat­meter kal­ku­lieren. „Aber eine ener­getische Moder­ni­sierung bringt neben der Energie­kosten­er­spar­nis und dem posi­tiven Klima­effekt eine hohe Wert­steige­rung der Immo­bilie“, so Simon. Je nach Einzel­fall kann der Wert des Hauses um bis zu 25 Pro­zent steigen. Zum Ver­gleich: Maler- und Putz­arbeiten sorgen zwar für schöne Optik, schaffen aber nur ein Plus von maximal zehn Pro­zent.

Motivation durch Förderung

Viele Haus­besitzen­de zögern an­gesichts der er­heb­lichen Auf­wendungen. Dabei ist die Förderung von Dämm­maß­nahmen durch­aus attrak­tiv. Das BAFA etwa steuert für die Wärme­dämmung bis zu 20 Pro­zent der In­vestitions­kosten und bis zu 12.000 Euro pro Wohn­ein­heit und Jahr bei. „Wer eine Wärme­dämmung plant, sollte sich den Rat von Ex­perten einholen, die eine Ana­lyse der Mängel vor­nehmen und die Maß­nahmen steuern helfen“, rät Simon. „Die zerti­fi­zierte Be­ratung wird mit 80 Pro­zent des an­fallen­den Honorars ge­fördert.“ Eine gute Geld­quelle kann auch die Bau­spar­kasse sein: BHW vergibt bei­spiels­weise güns­tige Mo­der­ni­sierungs­kredite von bis zu 50.000 Euro, ohne dass ein Ein­trag im Grund­buch nötig ist.

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Kontakt

Iris Laduch
BHW Bausparkasse