Am Donnerstag, den 30. April und Samstag, den 2. Mai 2026 kann es zu Streikmaßnahmen in unseren Postbank Filialen kommen. Wir bitten Sie, eventuelle Einschränkungen zu entschuldigen. Weitere Informationen hier
Immobilienkauf: Hier lohnt sich das Pendeln ins Hamburger Umland
Die Immobilienpreise stagnieren oder sinken in vielen Gebieten Deutschlands – doch vor allem in den größten Städten der Republik liegen sie weiter auf sehr hohem Niveau. Wer statt in der Innenstadt der Metropole eine Eigentumswohnung im Speckgürtel kauft, kann daher Geld sparen. In Hamburg kostete der Quadratmeter 2022 durchschnittlich 6.685 Euro. Damit mussten Käufer*innen in der Hansestadt durchschnittlich mindestens 2.800 Euro pro Quadratmeter mehr ausgeben als in den meisten umliegenden Städten und Gemeinden. Wer sich trotz Arbeitsstelle in der Hamburger Innenstadt für das Umland entscheidet, darf jedoch nicht vergessen, dass dann für den verlängerten Arbeitsweg zusätzliche Kosten für Benzin oder Zugticket anfallen und mehr Zeit eingeplant werden muss. Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat für die Postbank eine Modellrechnung entwickelt, mit der sich diese Pendelkosten beziffern lassen. Der Postbank Wohnatlas 2023 zeigt, wie viele Jahre sich der Immobilienerwerb im Umland rechnet und wann der Kostenvorteil beim Kauf durch die erhöhten Pendelkosten aufgezehrt ist. In der Annahme pendelt je Haushalt ein*e Arbeitnehmer*in. Dabei wurde auch der Faktor Homeoffice mit drei statt fünf Pendeltagen pro Woche einberechnet sowie größere Wohnungen etwa für Familien berücksichtigt.
Verglichen wurde jeweils der Kauf einer durchschnittlich teuren 70-Quadratmeter-Wohnung sowie einer 120-Quadratmeter-Wohnung in Hamburg zur Selbstnutzung mit dem Erwerb einer gleich großen Wohnung in einer der vier bevölkerungsreichsten Städte oder Gemeinden der angrenzenden Landkreise Herzogtum Lauenburg, Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Harburg und Stade. Insgesamt wurden somit 24 Städte und Gemeinden im Hamburger Umland betrachtet. Käufer*innen sollten jedoch mit einem Preisaufschlag für verkehrsgünstig gelegene Wohnungen in den Umlandkreisen rechnen, da dort ein großes Gefälle zu abgelegenen Ortschaften besteht. Diesen Aufschlag haben die Expert*innen mit 20 Prozent kalkuliert.
Der Kaufpreisvorteil im Speckgürtel wurde mit den jährlichen Pendelkosten verrechnet. Dabei haben die Expert*innen neben den Kosten für das Ticket im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) oder für das Auto samt Benzin auch den höheren Zeitaufwand einbezogen. Die Kosten für den Weg mit dem Auto liegen bei 0,45 Euro pro Kilometer und ab 21 Kilometer einfache Entfernung bei 0,43 Euro. Die Fahrt mit Bus und Bahn bleiben bei 0,13 Euro und ab 21 Kilometer bei 0,12 Euro, die jährlichen Mobilitätskosten wurden durch Einführung des 49-Euro-Tickets bei 588 Euro gedeckelt.
Preisvorteile im Umland vor allem in Seevetal und Schwarzenbek
Wird jeweils eine 70-Quadratmeter-Wohnung verglichen, profitieren Pendler*innen aus dem 24 Kilometer entfernten Seevetal im Landkreis Harburg am längsten vom günstigeren Wohnungskauf im Umland: Wer den Arbeitsweg jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegt, hat den Kaufpreisvorteil gegenüber der Metropole erst nach 47,8 Jahren aufgebraucht, bei täglicher Fahrt mit dem Auto schrumpft diese Zeitspanne auf 19,7 Jahre. Im mit 39 Kilometern etwas weiter entfernten Schwarzenbek (Herzogtum Lauenburg) hält der Kaufpreisvorteil 45,7 Jahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber nur 14,6 Jahre für Autopendler*innen. Für Durchschnittskäufer*innen sollten jedoch die erhöhten Pendelkosten mindestens 25 Jahre lang durch die Kaufpreisersparnisse gedeckt werden. Dies entspricht in der Regel der restlichen Lebensarbeitszeit eines Immobilienkäufers, der in Deutschland im Durchschnitt 40 Jahre alt ist. Unter diesen Vorgaben lohnt sich das Pendeln für Autofahrer*innen jedoch in keiner der 24 untersuchten Kommunen.
Pendler*innen, die täglich mit Bus und Bahn fahren, haben den Kaufpreisvorteil einer 70-Quadratmeter-Wohnung in zwölf Umlandkommunen auch nach 25 Jahren noch nicht aufgebraucht. Neben Seevetal und Schwarzenbek ist vor allem die Stadt Pinneberg im gleichnamigen Landkreis einen Blick wert: Mit dem ÖPNV dauert die Fahrt vom Bahnhof der Umlandstadt bis zum Hauptbahnhof in Hamburg nur 18 Minuten, eine Eigentumswohnung kostet dort pro Quadratmeter durchschnittlich 2.300 Euro weniger als in der Metropole. Bis dieser Preisvorteil aufgezehrt ist, vergehen 41,6 Jahre. Auch in Winsen (Luhe), Ahrensburg (Stormarn), Buchholz in der Nordheide (Harburg), Buxtehude (Stade), Elmshorn (Pinneberg), Bad Oldesloe und Reinbek (Stormarn), Geesthacht (Herzogtum Lauenburg) sowie Neu Wulmsdorf (Harburg) bleibt der Immobilienkauf nach 25 Jahren täglichen Pendelns laut Modellrechnung noch günstiger als im Hamburger Stadtgebiet – zumindest bei Nutzung von Bus und Bahn.
„In Hamburg gilt: Nur wenn der tägliche Arbeitsweg mit dem ÖPNV zurückgelegt wird, lohnt sich der Umzug in eine 70-Quadratmeter-Wohnung im Umland für Pendler*innen ohne Homeofficemöglichkeit. Kaufinteressierte sollten ihren Blick besonders auf Orte wie beispielsweise Seevetal, Pinneberg, Ahrensburg und Reinbek lenken, denn dort profitieren Pendler*innen zumeist das restliche Arbeitsleben lang und eine schnelle und direkte Bahnverbindung aus diesen Orten macht diese Regionen besonders attraktiv“, sagt Stephan Hellmann, Regionalbereichsleiter und Mitglied der regionalen Geschäftsleitung Nord von der Postbank Immobilien GmbH – der Makler der Deutschen Bank. „Wer sich für den Immobilienkauf im Umland interessiert, sollte neben den günstigen Quadratmeterpreisen auch die Fahrkosten und den Zeitaufwand einplanen – der Pendelkostenrechner liefert dafür einen Überblick. Darüber hinaus spielen aber auch persönliche Vorlieben, die individuelle Lage zu Kitas und Bahnhof sowie die Ausstattung der Wohnung eine Rolle.“
Nur in Glinde sind Kfz-Fahrer*innen im Vorteil
Täglich pendelnde Autofahrer*innen profitieren vom Kaufpreisvorteil im Hamburger Umland in keiner der untersuchten Umlandkommunen 25 Jahre oder länger – zumindest, wenn sie eine 70-Quadratmeter-Wohnung erwerben wollen. Fast überall sind ÖPNV-Nutzer*innen den Autofans überlegen. Die einzige Ausnahme, bei der Pendler*innen mit dem Auto bessergestellt sind als mit Bus und Bahn, stellt Glinde im Kreis Stormarn dar. In der 17 Kilometer von der Metropole entfernten Stadt dauert es rechnerisch 20,1 Jahre, um den Kaufpreisvorteil im Umland mit dem täglichen Pendeln auf der Straße aufzubrauchen. Für ÖPNV-Nutzer*innen beträgt die Zeitspanne demgegenüber 15 Jahre. Der Grund: Der Arbeitsweg vom Glindener Bahnhof bis zum Hamburger Hauptbahnhof dauert auf der Straße nur 22 Minuten, die ungünstigere Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlägt allerdings mit 50 Minuten zu Buche.
Eigentümer*innen einer 120 Quadratmeter großen Wohnung, die täglich mit dem Auto und nicht mit dem ÖPNV nach Hamburg pendeln möchten, können immerhin in acht Kommunen mehr als 25 Jahre lang von den günstigeren Immobilienpreisen im Umland profitieren. Am längsten mit 34,4 Jahren in Glinde, gefolgt von Seevetal, Norderstedt, Geesthacht, Reinbek, Pinneberg, Wedel und Schwarzenbek. Bis auf Glinde sind sie allerdings als Autofahrer*innen überall schlechter gestellt als die ÖPNV-Pendler*innen.
Familien und Haushalte mit viel Platzbedarf profitieren in vielen Umlandstädten
Kinderzimmer, ein größerer Esstisch, mehr Stauraum und ein Arbeitsplatz: Vor allem Familien benötigen viel Platz. 120 Quadratmeter Eigenheim in der Metropole sind ohnehin nicht leicht zu finden und mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Wer sich stattdessen für eine gleichgroße Wohnung im Umland entscheidet, und täglich mit Bus und Bahn in die City pendelt, profitiert in allen 24 Städten über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren vom günstigeren Kaufpreis. In zwölf Kommunen hält der Kaufpreisvorteil rechnerisch sogar mehr als 40 Jahre lang. Spitzenreiter ist erneut Seevetal: Pendler*innen brauchen rechnerisch 82 Jahre, um den günstigeren Immobilienpreis im Umland mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verfahren. In Schwarzenbek sind es 78,3 Jahre. In Pinneberg, Winsen (Luhe), Ahrensburg, Buchholz in der Nordheide, Buxtehude, Elmshorn, Bad Oldesloe, Reinbek, Geesthacht und Neu Wulmstorf decken die Einsparungen mindestens 40 Jahre täglichen Pendelns ab. Hier lohnt sich der Umzug in den Speckgürtel für Haushalte mit viel Platzbedarf noch sicher bis zur Rente. „In einigen Regionen hält der Kaufpreisvorteil für größere Eigentumswohnungen so lange an, dass ein Kauf auch für jüngere Familien und Paare im Speckgürtel vorteilhaft ist, auch wenn diese ihr ganzes Arbeitsleben noch in die Großstadt pendeln“, sagt Hellmann.
Auch in den weiteren zwölf Städten und Gemeinden sind Käufer*innen großer Wohnungen mehr als 25 Jahre lang im Vorteil gegenüber Eigentümer*innen in Hamburg. Allerdings sind beispielsweise Oldendorf-Himmelpforten, Ratzeburg und Harsefeld weniger gut an Hamburg angebunden, die einfache Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert mindestens eine Stunde. Je nach Entfernung von Tür zur Tür (Arbeitsstätte und Wohnort) fällt gegebenenfalls weitere Zeit an, die auch mit Kosten verbunden ist zum Beispiel durch höhere Kosten für längere Kinderbetreuung. Daher rät Immobilienexperte Hellmann: „Diskutieren Sie ehrlich und möglichst unter Berücksichtigung aller Aspekte die Vor- und Nachteile alternativer Wohnorte. Und lassen Sie sich bei Fragen zu Lage, möglicher Wertentwicklung, Sanierungsbedarfen und Energieeffizienz gerne professionell beraten.“
Pendler*innen mit Homeoffice-Option profitieren immer
Trotz Job in der Metropole aus dem Bürofenster ins Grüne schauen: Corona hat die Entstehung flexibler Arbeitsmodelle mit Homeoffice beschleunigt. Seitdem ist es aus der Berufswelt nicht mehr wegzudenken und ermöglicht mehr Arbeitnehmer*innen einen neuen Lebensentwurf mit einer Immobilie im Umland. Mehr Homeoffice verringert Pendelzeiten und -kosten. Vor diesem Hintergrund haben die Expert*innen des HWWI berechnet, wie lange Käufer*innen vom günstigeren Umlandpreis profitieren, wenn sie mit zwei Homeoffice-Tagen pro Woche planen können und der Preis außerdem 20 Prozent über dem kreisweiten Durchschnitt liegt. Das Ergebnis: Kann eine Person im Haushalt zwei Tage im Homeoffice arbeiten, rentiert sich der Kauf einer 120-Quadratmeter-Eigentumswohnung in allen untersuchten 24 Umland-Regionen mehr als 25 Jahre lang gegenüber der Metropole. Mit rechnerischen 40 Jahren und mehr, sind Besitzer*innen von großen Eigentumswohnungen im Umland mit Homeoffice-Anteil in allen untersuchten Fällen ein ganzes Arbeitsleben lang gegenüber Hamburger*innen im Vorteil. Spitzenreiter mit einer Zeitspanne von mehr als 100 Jahren bis bei dreimaligem Pendeln pro Woche der Kaufpreisvorteil aufgebraucht ist, sind erneut Seevetal, Schwarzenbek, Pinneberg und Winsen (Luhe).
Singles oder Paare, die auf 70 Quadratmetern im Umland noch das Arbeitszimmer unterbringen können, sind rein rechnerisch bei zwei Tagen Homeoffice in allen untersuchten Wohnorten über den Zeitraum von mindestens 25 Jahren im Vorteil. Für 17 Orte gilt dies jedoch ausschließlich bei Nutzung des ÖPNV, für Glinde nur für autofahrende Pendler. Ab Seevetal, Pinneberg, Geesthacht, Reinbek, Norderstedt und Wedel können hingegen beide Verkehrsmittel genutzt werden, wobei der ÖPNV gegenüber dem Auto sehr deutliche Vorzüge von bis zu 40 Jahren bietet. Allein ab Norderstedt oder Wedel ist der Vorsprung der ÖPNV-Nutzer mit 4,6 bzw. 7,3 Jahren gegenüber den Autofahrern geringer.
Was Pendeln wirklich kostet: So funktioniert die Modellrechnung
Ausgangspunkt für die Modellrechnung sind die kalkulatorischen Kosten für den Kauf einer 70 Quadratmeter bzw. 120 Quadratmeter großen Eigentumswohnung aus dem Bestand zuzüglich Notargebühren (2% vom Kaufpreis) und Grunderwerbssteuer in Hamburg und im jeweiligen Umlandkreis. Der Erwerb erfolgt zum jeweiligen Durchschnittspreis des Jahres 2022, wobei in den Umlandstädten und -gemeinden der Durchschnittspreis des jeweiligen Landkreises zugrunde gelegt wird. Da verkehrsgünstig gelegene Wohnlagen in den größten Umlandstädten und Gemeinden des Umlandes bei Pendler*innen besonders begehrt und nur in den seltensten Fällen zum Durchschnittspreis des Landkreises zu erwerben sind, sollten sich Pendler*innen bei der Standortssuche an den Ergebnissen der Berechnungen mit Preisaufschlägen von 20 Prozent auf den Durchschnittspreis der jeweiligen Landkreise bei nicht kreisfreien Städten orientieren.
Es pendelt jeweils eine Person des Haushalts vom Umland in die Metropole. Für die Kalkulation wird angenommen, dass die Fahrtzeiten für den Stadtbewohnenden innerhalb der City identisch sind mit denen des Pendelnden von seiner Haustür zum Bahnhof der betreffenden Stadt und vom Hamburger Hauptbahnhof zu seinem Arbeitsplatz. Zusätzliche Zeiten entstehen für Pendler*innen also vom Umland-Bahnhof zum Hamburger Hauptbahnhof. Analysiert wurden sowohl die Fahrtzeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖPNV) als auch mit dem Auto.
Die Pendelkosten setzen sich aus den Ticketpreisen für Bus und Bahn beziehungsweise den laufenden Kosten für das Auto pro Kilometer zusammen. Hinzu kommen die Zeitkosten: Der zusätzliche Zeitaufwand durch das Pendeln vom Umland in die Metropole wurde mit dem im Mittel in Hamburg erzielten Bruttolohn im Jahr 2021 (26,12 Euro je Stunde) bewertet. Darüber hinaus wurde eine weitere Variante berechnet: Eine Homeoffice-Lösung erlaubt es dem Berufspendelnden, nur noch an drei, statt an fünf Tagen pro Woche ins Büro zu pendeln (130 statt 220 Tage im Jahr).
Hintergrundinformationen zum Postbank Wohnatlas 2023
Der Postbank Wohnatlas ist eine jährlich erscheinende, mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt unter verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene beleuchtet. Die vorliegende Analyse zur Immobilienmarktbewertung der größten Umlandstädte der Metropole Hamburg aus Sicht von Berufspendlern bildet den siebten Studienteil des diesjährigen Wohnatlas, der unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin Dörte Nitt-Drießelmann, Senior Researcherin beim Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), erstellt wurde.
Annahmen und Berechnungen der Pendelkosten
- In der Gemeinde des Landkreises wird eine Eigentumswohnung von 70 oder 120 Quadratmetern zum Durchschnittspreis des Landkreises im Jahre 2022 erworben. Alternativ wird eine Eigentumswohnung von 70 oder 120 Quadratmetern in der Metropole zum Durchschnittpreis der Metropole im Jahre 2022 gekauft.
- Der berechnete Kaufpreis wird um Notargebühren von zwei Prozent sowie der derzeit im Bundesland geltenden Grunderwerbsteuer erhöht.
- Einsparungen beim Kauf einer Eigentumswohnung im Umland im Vergleich zu einem Kauf in der Metropole werden um notwendige Mobilitätskosten (direkte entfernungsabhängige Mobilitätskosten und bewerteter Zeitaufwand für das Pendeln), die durch den Umzug in das Umland entstehen, reduziert.
- Zusätzliche Mobilitätszeiten für Bewohner*innen des Umlandes gegenüber den Bewohnern der Metropole entstehen für den Weg vom Bahnhof der Umlandgemeinde zum Hauptbahnhof der Metropole. Alle Pendler*innen nehmen den Weg von Bahnhof zu Bahnhof.
- Als Pendelzeit für den einfachen Weg wird die kürzeste Reisezeit angesetzt, die mit dem jeweiligen Verkehrsmittel am Dienstagmorgen, den 13.06.2023, zwischen 7.00 Uhr und 8.30 Uhr erzielt werden konnte.
- Die Mobilitätszeiten für Hin- und Rückweg sind identisch.
- Bis (ab) 20 km liegen die Mobilitätskosten pro einfachem Entfernungskilometer nach Abzug der Steuervergünstigungen bei 0,45 (0,43) Euro für den PKW und bei 0,13 (0,12) Euro für den ÖPNV. Durch die Einführung des 49-Euro-Tickets liegen die jährlichen Mobilitätskosten im ÖPNV aktuell bei maximal 546 Euro nach Steuern (bei Ticketkosten von 588 Euro für das 49-Euro-Ticket) und werden in den Berechnungen auf diesen maximal möglichen Betrag gedeckelt.
- Der Zeitaufwand für das Pendeln wird mit dem Medianeinkommen von sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten (Brutto je Stunde) bewertet, der im Jahre 2021 in der Metropole erzielt wurde.
- Pro Haushalt pendelt ein*e Arbeitnehmer*in.