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Naturnah wohnen: Wintergärten
Im gut geplanten Wintergarten herrscht ganzjährig angenehmes Klima
Bild Nr. 6597, Quelle: Krenzer - Architektur in Glas / BHW Bausparkasse
Ein Wintergarten öffnet das Haus zum Garten und holt viel Licht ins Innere. Ursprünglich war das gläserne Zimmer vor allem als Refugium für exotische Pflanzen gedacht. Inzwischen erhöhen viele Deutsche Wert und Wohnqualität ihrer Immobilie mit einem Wintergarten.
Der Sonne entgegen
Wintergärten aus Holz sind wärmedämmend und energieeffizient, in Kombination mit Aluminium zudem sehr witterungsbeständig. Zumeist wählen Hausbesitzende die Südseite als Standort. Energetisch gesehen ist das eine gute Entscheidung, denn im Süden profitiert man am meisten von der Sonne. „In den Übergangsmonaten spart die Südausrichtung im Wintergarten selbst und dem angrenzenden Raum viel Heiz-energie“, sagt Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse. „So kann man seine Heizperiode kürzer halten.“
Durchblick behalten
Um Wärmeverluste im Wohnwintergarten zu vermeiden, empfiehlt sich eine Zweifach- oder Dreifachverglasung. Spezielles Isolierglas hat zwischen den Scheiben eine zusätzliche Edelgaskammer. „Gerade für Hitzeperioden bieten sich Verglasungen an, die vor UV-Strahlung schützen. Zusätzlich gibt es Glas, das schalldämmend oder selbstreinigend ist“, so Stefanie Binder. Für das Dach schreibt der Gesetzgeber bruchsicheres Verbundsicherheitsglas vor. Bewährt haben sich auch elektronische Klimasteuerungen. Die Anlagen messen Luftfeuchtigkeit sowie Temperatur und regeln Heizung, Lüftung und Beschattung ganz automatisch. Je nach Ausführung schlagen ganzjährig nutzbare, beheizte Wintergärten mit etwa 50.000 Euro zu Buche. Eine gute Chance auf Förderung hat, wer altersgerecht umbaut und dabei den Wetterschutz seines Eingangsbereichs verbessert. Die KfW vergibt zinsgünstige Kredite von bis zu 50.000 Euro (Programm 159).