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Die unterschätzten Nebenkosten vor Ort
Flug gebucht, Hotel reserviert, Mietwagen organisiert – die wichtigsten Kostenpunkte haben Urlauber meist im Blick. Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der Postbank planen 67 Prozent der Reisewilligen die Kosten für ihre Unterkunft fest ein, 55 Prozent kalkulieren die Verpflegung, 53 Prozent An- und Abreise. „Die großen Ausgaben einer Reise lassen sich im Vorfeld gut planen. Oft sind es jedoch die vielen kleinen Kosten vor Ort, die schwer zu kalkulieren sind oder leicht übersehen werden“, sagt Britta Zander von der Postbank. Besonders häufig werden Touristenabgaben oder Ortstaxen von Urlaubern bei der Planung außer Acht gelassen (19 Prozent), ebenso Trinkgelder (18 Prozent). Auch Gebühren fürs Bezahlen und Geldabheben (16 Prozent) oder Wechselkosten (14 Prozent) berücksichtigen viele nicht ausreichend. „Gerade diese Nebenkosten summieren sich am Ende doch“, erklärt die Postbank Expertin „Wer sie von Anfang an einkalkuliert, vermeidet unangenehme Überraschungen.“
Ortstaxen: kleine Beträge, große Wirkung
In vielen europäischen Städten werden pro Nacht und Person Abgaben fällig – etwa in Barcelona, Paris, Rom oder Amsterdam. Je nach Kategorie können das zwei bis sieben Euro pro Nacht sein. Verlässliche Informationen bieten offizielle Tourismus-Webseiten, das Auswärtige Amt oder direkt die Unterkunft. Ein kurzer Blick vor der Reise lohnt.
Trinkgeld: kulturelle Unterschiede beachten
Beim Trinkgeld gibt es erhebliche regionale Unterschiede. In den USA sind 15 bis 20 Prozent üblich und sollten fest eingeplant werden. In Südeuropa reichen meist fünf bis zehn Prozent, in Skandinavien ist der Service häufig bereits im Preis enthalten. Wer sich vorab informiert, zeigt Wertschätzung – und kalkuliert realistisch.
Gebühren vermeiden: clever bezahlen
Sparpotenzial steckt auch im Thema Bezahlen. „Vor der Abreise sollten Urlauber die Konditionen ihrer Bankkarten prüfen“, rät Britta Zander. Manche Institute verlangen Auslandseinsatz- oder Fremdwährungsentgelte. Auch Geldautomatenbetreiber können eigene Entgelte erheben. Ein wichtiger Tipp: Am Automaten oder Kartenlesegerät möglichst in der Landeswährung abrechnen – die angebotene Sofortumrechnung in Euro ist häufig teurer. Bargeld sollte eher bei Banken als in Wechselstuben getauscht werden; besonders am Flughafen sind die Kurse oft ungünstig.
Informationen zur Umfrage
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.110 Personen zwischen dem 13. und 15.01.2026 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.