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Urlaub auf Sparflamme
Die Ferne lockt: Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der Postbank planen zwei von drei Befragten (66 Prozent), dieses Jahr privat zu verreisen – davon 40 Prozent sogar mehrfach. Doch bei aller Vorfreude: Jeder zweite (50 Prozent) achtet dieses Jahr stärker auf die Kosten als sonst, jeder neunte (11 Prozent) muss bei seinen Plänen deutliche Abstriche machen. Gestiegene Lebenshaltungskosten (38 Prozent) grenzen den finanziellen Spielraum für einen Urlaub am stärksten ein, gefolgt von höheren Preisen für Flüge und Unterkünfte (27 Prozent). „Sparpotenzial bietet vor allem die Wahl eines preisgünstigen Reiseziels“, sagt Britta Zander von der Postbank. „Wer ein Reiseziel mit moderatem Preisniveau für Unterkunft und Gastronomie wählt und außerhalb der Eurozone die Wechselkurse im Blick behält, kann sparen, ohne große Abstriche machen zu müssen.“ Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts sind die Preise für Unterkunft und Verpflegung in Albanien durchschnittlich 52 Prozent günstiger als in Deutschland. Auch in Nordmazedonien, Bulgarien, Montenegro, Portugal, Tschechien und der Türkei ist Urlaub vergleichsweise günstig. Deutlich teurer ist hingegen die Schweiz – hier liegen die Preise 52 Prozent über dem Niveau von Deutschland. Auch in skandinavischen Ländern wie Island, Dänemark und Norwegen müssen Reisende tiefer in die Tasche greifen als hierzulande.
Kosten vermeiden
Ein kleines Sparpotenzial bietet auch der bewusste Umgang mit Zahlungsmitteln. „Urlauberinnen und Urlauber sollten sich vorab über die Konditionen ihrer Bankkarten für Bezahlen und Geldabheben im Ausland informieren und entsprechend planen. Auch Geldautomatenbetreiber erheben teils eigene Gebühren“, sagt die Postbank Expertin. Ein einfacher Tipp: Am Geldautomaten oder Kartenlesegerät möglichst die Abrechnung in der Landeswährung wählen – nicht in Euro. Die angebotene Sofortumrechnung ist häufig teurer. Wer hier bewusst entscheidet, kann unnötige Zusatzkosten vermeiden.
Informationen zur Umfrage
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.110 Personen zwischen dem 13. und 15.01.2026 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.