Altersvorsorge: Vermietete Immobilie aufwerten

BHW Pressedienst 1/2021
Eine vermietete Immobilie ist meist eine lohnende Altersvorsorge. Neben den Mieteinnahmen kann sich auch ein späterer Verkauf rentieren, vor allem wenn der Wert des Hauses oder der Wohnung seit dem Erwerb gestiegen ist.
Die Immobilie als Zusatrente - für Kleinverdiener eine sichere Option

Die Immobilie als Zusatrente - für Kleinverdiener eine sichere Option
Bild Nr. 6432, Quelle: Adobe Stock / alotofpeople / BHW Bausparkasse

Knapp vier Millionen private Eigen­tümer vermieten rund 15 Millionen Wohnungen in Deutschland, oft zur Auf­besserung ihrer Rente. Je nach Lebensplanung sichern sie sich durch den späteren Verkauf auch Kapital für den Ruhestand. Ein guter Verkaufs­preis liegt beim etwa 25-fachen der Netto­kaltmiete des Hauses. Er kann aber auch steigen, wenn sich die Lage der Immobilie durch die wirtschaftliche Entwicklung verbessert hat. „Eine gute digitale und soziale Infrastruktur am Standort ist ein starkes Argument für Kauf­interessenten“, erklärt Jan Ebert von der BHW Bausparkasse.

Gute Energiebilanz

Solche Lage­faktoren können Eigen­tümer allerdings kaum beeinflussen. Anders bei hohen technischen und ener­getischen Standards. „Eine ausge­zeichnete Energie­bilanz belegt, dass die Immobilie zukunftsfit ist“, so der Experte von BHW. Zusätzliche Wärme­dämmung und eine moderne Heizungs­anlage steigern den Wert und auch die Wohn­qualität, was die Vermiet­barkeit erhöht. Rein kosmetische Maß­nahmen wie ein neuer Anstrich der Fassade fallen dagegen beim Verkauf meist weniger ins Gewicht. „Eigentümer sollten Modernisierungs­schritte daher langfristig planen, am besten gemeinsam mit einem Architekten oder Energie­berater“, rät der BHW-Experte. So können staatliche Zuschüsse in die Finanzierung fließen. Beantragen kann diese in der Regel aber nur der Energie­berater.

Keine Kosmetik

Gut zu wissen: Wer das Objekt erst mehr als zehn Jahre nach dem Kauf wieder veräußert, spart die Spekulations­steuer – andernfalls ist der Effekt der Wert­steigerung womöglich schnell dahin.

Kontakt

Iris Laduch
Pressesprecherin