Serielles Bauen auf Erfolgskurs

BHW Mediendienst 1/2023
Vorgefertigte Elemente beschleunigen die Sanierung von alten Häusern ebenso wie den Bau klima-effizienter Fertighäuser. Ihr Einsatz wird jetzt staatlich gefördert – und könnte Schule machen.

Die Vorfertigung tragender Teile verkürzt Bauzeit und Kosten
Bild Nr. 6560, Quelle: Baufritz.de / BHW Bausparkasse

Fenster, Treppen, Decken und sogar ganze Fas­saden­ele­mente werden heute in Serie vor­ge­fertigt. Vor Ort auf der Baustelle sind die Elemente, die aus der Fabrik kommen, nur noch zu mon­tieren. Die intelligente Technik ist besonders in Zeiten hoher Bau­kosten und steigender Zinsen attraktiv. Bauen gelingt schneller, preis­werter und gleich­zeitig emissions­ärmer. „Auch wer seinen Altbau mithilfe vor­ge­fertig­ter Bauteile zum Effizienz­haus um­ge­staltet, profitiert von der Zeit­er­sparnis“, erklärt Markus Simon von der Bausparkasse BHW. „Haus- und Wohnungs­besitzende erhalten dafür einen Extra-Tilgungs­zuschuss über 15 Prozent.“ Die Bundes­regierung fördert die serielle Sanierung von Alt­bauten im Rahmen der neuen Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG). Im Neu­bau­bereich nutzt die Fertig­haus­branche die Vorteile der Vor­fabrikation schon länger. Sie überzeugt mit dem Modell viele, die Wohn­eigentum erwerben wollen: 2021 entfiel nahezu jede vierte Bau­genehmigung von Ein- und Zwei­familien­häusern auf den Holz­fertig­bau.

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Iris Laduch
BHW Bausparkasse