Das große Rosinenpicken – Fördertöpfe für Modernisierer

Presseinformation vom 27.10.2020
Das neue Klimaschutzpaket mit steuerlichen Vorteilen, aufgestockte KfW-Mittel, eine weitgehende Kostenübernahme bei Energieberatungen – Eigentümer, die ihren Altbau energetisch auf Vordermann bringen wollen, können 2020 aus dem Vollen schöpfen. Wenn sie den Durchblick behalten...

Das neue Klimaschutzpaket fördert Energiesparer mit Zuschüssen
Bild Nr. 6389, Quelle: Wagner Solar/BHW Bausparkasse

Mehr als 6.000 unterschiedliche Förderungen können Besitzer von Immobilien nutzen. Um die Vielzahl von Fördertöpfen geschickt für ihr persönliches Modernisierungsprojekt zu nutzen, sollten sie Finanzexperten und Energieberater einschalten.

Intelligent integrieren

„Das Wichtigste ist, dass die Förderungen klug in die Gesamtfinanzierung eingebettet werden“, sagt Jan Ebert von der BHW Bausparkasse. Was individuell passt, hängt vom Projekt, dem Investitionsvolumen und der Höhe des Eigenkapitals ab. „Hausbesitzer können je nach Modernisierungsfall mehrere Tausend Euro sparen“, betont der Experte von BHW. Dazu summieren sich die Einsparungen bei den laufenden Betriebskosten, wenn schließlich die Fassade gedämmt ist oder die Heizung von Solarzellen unterstützt wird.

Eine Frage des Standorts

Gut gefüllte Fördertöpfe gibt es viele. Allein 500 unterschiedliche staatliche Förderungen sind auf Bundesebene abrufbar. Erst zu Beginn des Jahres hat die staatliche KfW Förderbank die Konditionen für Modernisierer noch einmal verbessert. Das Bundesamt BAFA wiederum konzentriert seine Angebote auf Eigentümer, die eine der über fünf Millionen überalterten Heizungen erneuern wollen. 5.500 weitere Fördervarianten verteilen sich auf Bundesländer und Kommunen sowie Energieversorger. Welche für einen Eigentümer verfügbar sind, richtet sich also auch danach, wo das zu modernisierende Objekt steht. Beispiel Bayern: Der Freistaat schießt mit dem Programm „EnergieBonusBayern“ bis zu 18.000 Euro für ein Einfamilienhaus zu. Die richtige Förderung zu finden – dabei helfen Finanzexperten und Energieberater.

Kontakt

Iris Laduch
Pressesprecherin