Unverhoffter Geldsegen

Postbank Pressedienst 1/21
Unverhoffter Geldsegen

Bild Nr. 1594, Quelle: Postbank / © kittyfly

Es ist eine durchaus angenehme Vor­stellung: Man bekommt 10.000 Euro zur freien Verfügung in die Hand gedrückt und soll sich ausmalen, was man damit anfangen will. Laut einer aktuellen Kantar-Umfrage im Auftrag der Postbank würde jeder dritte Deutsche (32 Prozent) das Geld auf den Kopf hauen und sich einen persönlichen Wunsch erfüllen. Im Osten der Republik würden sich sogar rund 40 Prozent der Befragten für diese Möglichkeit entscheiden, im Westen 31 Prozent. Jeder Vierte (28 Prozent) gibt an, das Geld­geschenk gewinn­bringend anlegen zu wollen, zum Beispiel in Wert­papieren; ebenfalls jeder Vierte (27 Prozent) würde es auf ein Spar­konto einzahlen. „Auch wenn der Wunsch nach Konsum an erster Stelle steht, ist der Anteil der Befragten, die das geschenkte Geld anlegen oder sparen würden, auffallend hoch“, bemerkt Frank Kuczera von der Postbank. „Dies spiegelt das Bedürfnis nach finanzieller Sicher­heit wider, das besonders in Krisen­zeiten ausgeprägt ist.“ Unter den männlichen Befragten ist die Geld­anlage sogar die beliebteste Option: Jeder dritte Mann (36 Prozent) würde 10.000 Euro anlegen – im Vergleich dazu aber nur jede fünfte Frau (21 Prozent). Frauen würden das Geld­geschenk hingegen deutlich häufiger ausgeben (Frauen: 36 Prozent; Männer: 29 Prozent) oder es auf ein Spar­konto einzahlen (Frauen: 32 Prozent; Männer: 21 Prozent).

Informationen zur Umfrage

In einer repräsentativen Online-Befragung interviewte Kantar im Auftrag der Postbank zwischen dem 18. und 25. Januar 2021 insgesamt 1.000 Befragte ab 16 Jahren.